Dr. Eckel & Partner

– dient Mensch und Natur

Fledermäuse, Siebenschläfer, Mauersegler, Maulwurf & Co.

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Dreimal pro Jahr lädt der VFöS, der Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung, zur Seminaren in die Deula in Kempen ein. Die unterschiedlichsten Themen rund um unseren Beruf kommen zur Sprache und die Seminare erfreuen sich stetiger Beliebtheit.

Das Januar-Seminar stand im Zeichen von Tierarten, die unseren Berufsalltag immer wieder berühren, die teils für erhebliche Probleme sorgen können, aber dem Naturschutzrecht unterstehen und daher weder direkt noch in ihrem Lebens- oder Nistraum beeinträchtigt werden dürfen. Hier ist Einfallsreichtum gefragt – und intime Kenntnis der Lebensgewohnheiten der jeweiligen Art.

Gerade hier, an der Schnittstelle der Arten, die aus Gesundheits-, Vorrats- oder Materialschutzgründen bei Vorliegen eines „vernünftigen Grundes“ – so will es das Gesetz – bekämpft werden dürfen zu den Arten, die dem Naturschutzrecht unterliegen und nicht bekämpft werden dürfen, liegt ein Teil unserer besonderen Kompetenz: Wir greifen ein, wenn es Konflikte gibt und wir beraten und lenken ab, wo es auch um Artenvielfalt und deren Erhalt geht.

Auf dem Programm standen Fledermäuse, die nicht nur dem Naturschutzrecht unterliegen, sondern als besonders schützenswerte Artengruppe auch auf der Artenschutzliste aufgeführt sind. Der Siebenschläfer kann bisweilen für Ärger sorgen, wenn er auf Speichern in der Nacht sein Unwesen treibt. Mauersegler, Schwalben & Co. sind in Ihrem Lebensumfeld im städtischen Umfeld bedroht, können aber mit pfiffigen Entwicklungen für Nistplätze auch bei Sanierungen zur Wärmedämmung unterstützt werden. Maulwürfe, häufig mit Wühlmäusen verwechselt, genießen ebenfalls den Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes, treiben aber häufig genug Gartenbesitzern und Rasenliebhabern Zornesfalten auf die Stirn. Wer die Tiere kennt, kann ihrem Treiben Grenzen setzen ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Marder und Waschbär – beide unterliege dem Jagdrecht, zeichnen sich durch hohe Anpassungsfähigkeit aus und können teils erhebliche Schäden verursachen.

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Die Vorträge zu Marder und Waschbär haben wir gehalten – Letzteren für einen erkrankten Kollegen. Sorgfältiges Erfassen der Zeichen ihres Vorkommen geben Aufschluss über die Umstände, unter denen sie bemerkt werden. Während der Waschbär als invasive Art vom Menschen nach Europa eingeschleppt wurde, macht sich der Marder die günstigen Lebensraumbedingungen menschlicher Siedlungen zunutze. Hier liegt der Ansatz für eine geeignete Lösung – „maßgeschneidert“ je nach Objekt.

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Autor: wp_admin

Ab sofort berichten wir hier über Dr. Eckel & Partner UG. Was wir erleben, was wir erfahren und worüber wir rund um das Verhältnis von Mensch, seiner Umwelt und sich dort ansiedelnden Tieren nachdenken. Uns ist wichtig, dass sie weder Lebensmittel wegfressen oder kontaminieren, noch Krankheiten einschleppen oder Schäden an Häusern oder Gütern anrichten. Dabei suchen wir nach nachhaltigen Wegen, die möglichst unschädlich für Mensch und Umwelt sind.

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