Dr. Eckel & Partner

– dient Mensch und Natur

29/01/2017
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Fledermäuse, Siebenschläfer, Mauersegler, Maulwurf & Co.

Dreimal pro Jahr lädt der VFöS, der Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung, zur Seminaren in die Deula in Kempen ein. Die unterschiedlichsten Themen rund um unseren Beruf kommen zur Sprache und die Seminare erfreuen sich stetiger Beliebtheit.

Das Januar-Seminar stand im Zeichen von Tierarten, die unseren Berufsalltag immer wieder berühren, die teils für erhebliche Probleme sorgen können, aber dem Naturschutzrecht unterstehen und daher weder direkt noch in ihrem Lebens- oder Nistraum beeinträchtigt werden dürfen. Hier ist Einfallsreichtum gefragt – und intime Kenntnis der Lebensgewohnheiten der jeweiligen Art.

Gerade hier, an der Schnittstelle der Arten, die aus Gesundheits-, Vorrats- oder Materialschutzgründen bei Vorliegen eines „vernünftigen Grundes“ – so will es das Gesetz – bekämpft werden dürfen zu den Arten, die dem Naturschutzrecht unterliegen und nicht bekämpft werden dürfen, liegt ein Teil unserer besonderen Kompetenz: Wir greifen ein, wenn es Konflikte gibt und wir beraten und lenken ab, wo es auch um Artenvielfalt und deren Erhalt geht.

Auf dem Programm standen Fledermäuse, die nicht nur dem Naturschutzrecht unterliegen, sondern als besonders schützenswerte Artengruppe auch auf der Artenschutzliste aufgeführt sind. Der Siebenschläfer kann bisweilen für Ärger sorgen, wenn er auf Speichern in der Nacht sein Unwesen treibt. Mauersegler, Schwalben & Co. sind in Ihrem Lebensumfeld im städtischen Umfeld bedroht, können aber mit pfiffigen Entwicklungen für Nistplätze auch bei Sanierungen zur Wärmedämmung unterstützt werden. Maulwürfe, häufig mit Wühlmäusen verwechselt, genießen ebenfalls den Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes, treiben aber häufig genug Gartenbesitzern und Rasenliebhabern Zornesfalten auf die Stirn. Wer die Tiere kennt, kann ihrem Treiben Grenzen setzen ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Marder und Waschbär – beide unterliege dem Jagdrecht, zeichnen sich durch hohe Anpassungsfähigkeit aus und können teils erhebliche Schäden verursachen.

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Die Vorträge zu Marder und Waschbär haben wir gehalten – Letzteren für einen erkrankten Kollegen. Sorgfältiges Erfassen der Zeichen ihres Vorkommen geben Aufschluss über die Umstände, unter denen sie bemerkt werden. Während der Waschbär als invasive Art vom Menschen nach Europa eingeschleppt wurde, macht sich der Marder die günstigen Lebensraumbedingungen menschlicher Siedlungen zunutze. Hier liegt der Ansatz für eine geeignete Lösung – „maßgeschneidert“ je nach Objekt.

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10/01/2017
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Cybermonday…

Auch wir wurden Opfer eines Hackerangriffs.

Wir sind zwar nicht das Kanzleramt, aber offenbar scheint unsere Seite nicht nur für unsere Kunden und an der Thematik Interesssierte durchaus attraktiv zu sein.

Und auch wenn wir viel englische Fachliteratur lesen, auf unserem Blog schreiben wir immer noch deutsch.

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21/12/2016
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A und O der Schädlingsbekämpfung: Welche Art ist das?

Motto der diesjährigen Jahrestagung der DGMEA, der Deutschen Gesellschaft für medizinische Entomologie und Acarologie, waren Präparations- und Archivierungstechniken. Besser hätte der Veranstaltungsort dafür nicht gewählt sein können: Das Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität zu Halle/Saale. Mal ganz abgesehen davon, dass ich den Flair altehrwürdiger, ein wenig vom Hauch des Verfalls umwehter Gemäuer außerordentlich schätze, gerade wenn sie im nächsten Moment mit der Frische akademischer Forschung und der Zeit voraus eilender Aktualität verblüffend zu überraschen wissen. Doch davon später mehr…

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In offener und angeregter Diskussion gab es im Verlauf der Referate zahlreiche wertvolle Hinweise, biologische Sammlungen als Beleg-, Vergleichs-, Lehr- oder Schausammlung anzulegen. Wie Tiere – auch und gerade tierschutzkonform – getötet werden, gegen Fraß oder Schimmelbildung geschützt werden können, wurde ebenfalls ausgiebig behandelt und durch bewährte Tipps aus der Praxis anregend untermauert.

Neben alldem wurde, vielleicht weil es zu offensichtlich ist, einmal mehr unübersehbar deutlich, dass das exakte Bestimmen der vorliegenden Art essentielle Grundlage jeglicher nachhaltigen – gerade auch der ökologischen – Schädlingsbekämpfung ist. Nur wenn die Art bekannt ist, lassen sich Lebensraumansprüche ermitteln und die Frage beantworten, warum diese Tiere zu dieser Zeit an diesem Ort in der beobachteten Häufigkeit festzustellen waren. Es ist wie im Boxkampf: Nur wenn ich den Gegner „kenne“, kann ich erfolgreich gegen ihn antreten.

Es ist etwas Wahres dran: Nur was ich weiß, sehe ich auch. Im Grunde ganz einfach, oder?

Aber Halle hatte noch etwas Anderes. Abgesehen davon, dass es – Plattenbauten mal ausgeblendet – eines der wunderbaren, kleinen, alten, überschaubaren Unistädtchen ist, die den Charme weltoffener akademischer Freiheit verströmen, hütet Halle eine der ältesten und umfangreichsten naturwissenschaftlichen Sammlungen nördlich der Alpen. Die Ursprünge gehen ins 16. Jahrhundert zurück, als begeisterte Gelehrte darüber brüteten, ihre Umwelt – würden wir heute sagen – in ihrer Artenvielfalt zu systematisieren.

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Teile dieser alten Sammlungen sind erhalten – leider nicht alle – und sie werden gehütet wie der eigene Augapfel.

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Immer wieder wurden auch Sammlungen nach neuen Erkenntnissen überarbeitet, daher auch die farblich unterschiedliche Beschriftung.

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Die Begeisterung für die Arbeit ist bei der Custorin nicht zu übersehen.

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Wahre Schätze finden sich in den Vitrinen…

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… und motivieren für die eigene Arbeit.

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Beinahe lebendig wird die Arbeit in dieser Sammlung, wenn die hier zentral gesammelten Felle und Knochen der deutschen Wölfe zu wissenschaftlichen Studien international herangezogen werden. Damit verlieren die Sammlungen den scheinbaren musealen Charakter und entpuppen sich als zentrale tagesaktuelle Anlaufstelle.

14/12/2016
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Ökologie verstehen: „Der Garten als vielfältiger Lebensraum“

In einem gemeinsamen Seminar mit der Gärtnermeisterin Gudrun Esser – wir „ticken“ aus (vordergründig) völlig unterschiedlichen Ecken kommend überraschend ähnlich – wird ökologisches Verständnis als Grundlage nachhaltiger Gartengestaltung vermittelt. Das Seminar findet am 16.-17.01.2017 in Münster-Wolbeck statt.

Gärten sind Lebensräume. Lebensräume, die wir Menschen gestaltet haben. Meist unbewußt „schaffen“ wir Biotope. Was daraus wird, ist immer wieder überraschend und spannend zugleich. Die Wechselwirkungen sind es, die es sich lohnt, unter ökologischen Aspekten betrachtet zu werden…

Nicht nur die Anlage von Gärten wird beleuchtet, auch die Pflanzenauswahl muss „passen“. Wie wirkt sich dies auf Lebensgemeinschaften aus, die dort entstehen können? Wo greift der Mensch ein und wie wirkt er damit in seinem direkten Umfeld? Was läßt sich erkennen und vielleicht sogar steuern? Wie steht es um Artenvielfalt und deren Erhalt? Wie läßt sich zum Beispiel mit Wespen und Hornissen friedlich Tür an Türe leben? Wie lassen sich aber auch unliebsame Gäste fernhalten? Wer taucht mit seiner ureigenen Konkurrenzkraft unerwartet auf und setzt sie zu seinem Vorteil um? Fragen über Fragen, die nur einen kleinen Teil der Themen abdecken, die wir in diesem Seminar zur Sprache bringen…

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Wollen Sie mehr wissen? Hier finden Sie es: http://www.gruene-rezepte.de/index.php/id-21-2212015-muenster-artenschutz-und-gartenschutz.html

Gudrun und ich als Referenten freuen uns auf interessierte und vor allem „neugierige“ Teilnehmer!

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15/11/2016
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Ameisen im Haus verheißt nichts Gutes!

Um es vorwegzunehmen: Es geht hier um ein geschmackvolles Holzhaus, bei dem Genagsel aus Ritzen in den Deckenbalken fiel. Dann und wann war auch eine Ameise zu sehen. Das beunruhigte die Bewohner und Dr. Eckel & Partner wurde beauftragt herauszufinden, woher die Tiere kamen und das Volk zu entfernen.

Zu allererst sammeln wir Tiere ein zum Bestimmen der Art: Es ist die braune Wegameise Lasius brunneus. Das klingt nicht gut, denn gerade diese Art zählt zu jenen mitteleuropäischen Ameisenarten, die Schäden an Gebäuden verursachen und zudem als Weiser für zurückliegende Feuchteschäden anzusehen sind.

Die Suche nach dem möglichen Sitz des Nestes führt uns in das Badezimmer. Es kann vermutet werden, dass die Wanne entfernt werden muß und wir unter Fliese und Estrich in der Isolierung nach den Ameisen suchen müssen. Mit dem Installeuteur, der damals das Bad gebaut hat, gehen wir ans Werk.

P1050956 ein weiterer Teil des Nestes

Bald werden wir fündig. Am Übergang von Wand zu Boden findet sich Genagsel in der Isolierung. Je weiter wir rückbauen, desto mehr finden wir davon.

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Auch ein Mäuschen wohnte hier zwischenzeitlich.

P1050964 Genagsel

Und dann sind wir am Nest.

P1050951 Nest

Unter dem Styropor haben die Ameisen ihre Laufgänge und Puppenwiegen gebaut. Jetzt muß es schnell gehen, um das Volk zu entnehmen und zu verhindern, dass sich Satelitten bilden.

P1050947 Genagsel und Eier

Am Ende haben wir mit dem Installateur die Wanne entnommen und den Boden darunter bis unter das WC entfernt.

P1050975 Am Ende war das Bad halb zurückgebaut

In der Folge wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert, damit sich nicht wieder ein neues Volk etabliert, weil vielleicht eine kleine Keimzelle entkommen konnte. Das wird jetzt ein paar Jahre dauern. Dieses – zugegeben unschöne – Provisorium bewährt sich bereits, da – leider – nach einer Zeit der Ruhe vereinzelt ein Tier gesehen wurde. Jetzt gilt es zu beobachten und im schlimmsten Fall nach Satelitten zu suchen.

Um so erstaunlicher ist, wo die Ursprünge derartiger Prozesse liegen: Eine Eiche war bei uns in der Nähe umgefallen. Der Blick ins Innere zeigt dasselbe Gangsystem wie im Styropor. Der Verursacher auch hier die Braune Wegameise Lasius brunneus.

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Hier draußen sind die veränderten Strukturen im noch frischen Holz von eindrucksvoller Schönheit! Dasselbe in unseren Häusern ist eine kleine Katastrophe, zeigt aber, dass diesselben Prozesse hier wie dort stattfinden. Der Unterschied: Im menschlichen Umfeld sind einzelne ökologische Umweltfaktoren optimiert – und wirken wie Katalysatoren. Und genau dort setzt ökologisches Schädlingsmanagement an!

18/10/2016
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Als Trainer im Auftrag der TÜV Rheinland Akadamie

Thema der gestrigen Schulung war das „Töten von Wirbeltieren“ gemäß den Regelungen des Bundestierschutzgesetzes. Teilnehmer waren Mitarbeiter kommunaler Verwaltungen in Bayern, die die Sachkunde erwerben sollten, um im öffentlichen Kanalsystem Rattengiftköder auslegen zu dürfen. Die TÜV Rheinland Akademie hat Dr. Eckel & Partner mit der Schulung beauftragt.

Umfangreiches Wissen über Biologie und Ökologie von Ratte und Maus stand ebenso auf der Tagesordnung wie die verschiedenen, oft ineinandergreifenden, aber nicht bekannten geltenden Gesetze bis hin zu den jüngsten Entwicklungen, die sich aus dem Biozidrecht auf europäischer Ebene ableiten. Beispielhaft sind hier Risikominderungsmaßnahmen zu nennen, mit denen Umweltrisiken und Risiken der Resistenzentwicklung verhindert werden sollen.

Manchem war nicht klar, was alles beim Einsatz von Rodentiziden, Giftködern zum Töten von Ratten oder Mäusen, zwingend zu beachten ist, was seine Aufgabe umfasst und was nicht. Auch wenn sich die Teilnehmer auf das Belegen von Kanalschächten mit Rattenködern beschränken werden: Ringsherum ist viel Wissen erforderlich, um Zusammenhänge zu verstehen – und auch, um Strafen zu vermeiden.

P1060154 Sachkunde Töten von Wirbeltieren

Zum Abschluss wurde das erworbene Wissen in einem Test überprüft, dessen Bestehen Voraussetzung für das Zertifikat ist.

Ob den Teilnehmern vor dem Kurs klar war, was auf sie zukommt?

14/10/2016
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Wieder Hornissen ums Haus!

Die Abteilung Artenschutz des Kreises hat genehmigt: Dieses Hornissenvolk hätte aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen entweder getilgt oder umgesiedelt werden können.

Wir haben uns für Umsiedeln entschieden und dies mit dem Auftraggeber einvernehmlich besprochen. Unsere Beweggründe für den Artenschutz hat er verstanden und unterstützt sie.

Vom Dach her wurden wir erst einmal neugierig beäugt.

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Als wir dann oben anfingen, das Dach zu öffnen, um an das Volk zu kommen, wurde es lebendig.

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Genauestens wurden unsere Handgriffe „registriert“. Oft hatte man Eindruck, die Hornissen sähen einem direkt ins Gesicht.

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Lange hat es gedauert, bis wir so ziemlich alle Tiere schonend eingesaugt hatten. Geduld hat hier oberste Priorität, um möglichst kein Tier zu verlieren oder zu verletzen und sie alle einzufangen, denn manches Tier versucht sich auch zu verstecken.

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Danach musste es schnell gehen: Sorgsam wurden die Waben und die Box mit den Tieren vom Dach heruntergebracht und behutsam in die Hornissenkiste „umgezogen“.

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Jetzt noch Futterteig in die Kiste, transportsicher verschließen und ab an den neuen Standort.

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Jetzt steht die Hornissenkiste in unserem Garten und es herrscht bei geeignetem Wetter wieder Flugbetrieb. Ehrlich gesagt: Ich muss zugeben, dass ich diesen sonoren Brummton dieser imposanten Insekten mag.

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Uns war von Anfang an klar, dass es für ein Umsiedeln, jetzt Ende September, an sich schon zu spät ist. Aber andererseits: Bevor wir töten, versuchen wir zu erhalten und zumindest noch Geschlechtstiere zu retten. Und selbst, wenn es schief gegangen sein sollte, wir haben es zumindest versucht.

Besonders in diesem Jahr, bei dem bei Insekten wie Wespen, Hornissen und auch unseren Bienen auffiel, dass sich die Insektenfauna angesichts ökologischer Veränderungen sehr schwer tut, tut Schutz der Artenvielfalt dringend Not.

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Ein gutes Zeichen? Bis heute zumindest, an den kühleren Tagen, schaut man immer wieder zur Tür heraus und zeigt sich. Das lässt doch hoffen, oder?

10/10/2016
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Danke, Radio Berg!

Danke für diesen schönen Beitrag vom Samstag!

Ja, genauso ist es! Unsere Arbeit macht Spaß und wir sind begeistert dabei. Das Thema ist interessant, das Erfahren und Begreifen der Tiere spannend und der Kontakt zu den Menschen immer wieder reizvoll. Ständig lernen wir dazu und sehen unsere Arbeit aus anderen, neuen Blickwinkeln.

Gerade unser ökologisch-naturwissenschaftlicher Ansatz des Schädlingsmanagements ist außerordentlich vielseitig.

Auch das Interview war klasse! Auch dafür danke!

04/10/2016
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Radio Berg über Start-Ups: Dr. Eckel & Partner, der Dackel und der Azubi

Ob wir für ein Statement als Start-Ups im Radio bereit wären? Na klar! Schließlich feiern wir im April 2017 unser Fünfjähriges! Wer hätte das gedacht?

Alles Mögliche wurde im Interview rund um die ökologische Schädlingsbekämpfung besprochen, die wir übrigens nicht lapidar-ideologisch, sondern naturwissenschaftlich-ökologisch-biologisch begreifen. Ein meilenweiter Unterschied!

Es ging um Themen wie das Umsiedeln von Wespen oder Hornissen, das Bekämpfen mit Heißdampf oder andere naturnahe Verfahren, den Dackel Fips als charmanten Kollegen und todsicheren Rattenfinder oder unseren neuen Auszubildenden, der gerade zum Teil des Betriebes heranwächst.

Aber hören Sie selbst:

Was nicht zur Sprache kam: Unser Konzept, Lebensmittelverarbeiter so umfassend zu unterstützen – gerade auch prophylaktisch, dass sie frühzeitig den ständig schärfer werdenden Hygienerichtlinien entspannt entgegensehen können. Interessierte beraten wir gern! Rufen Sie an unter 02202 – 258 248. Wir helfen gern!

04/08/2016
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Rattenbekämpfung mit Dackel Fips

„Reingekommen ist die Ratte durch die offene Terrassentür und gesehen habe ich sie dann in der Küche. Seit ein paar Tagen wundern wir uns, dass unser Hund immer sofort alles Futter und die Leckerchen aufgefressen hat. Sie müssen uns helfen!“ Die Familie war in heller Aufregung.

Wie sollte ich die Aufgabe lösen? Gift einsetzen? Dann verendet die Ratte irgendwo hinter den Schränken und fängt dort an zu verwesen? Auf keinen Fall! Schlagfallen einsetzen? Ja, bei täglicher Kontrolle (Tierschutzgesetz!) geht das. Aber zuvor die Örtlichkeiten untersuchen und prüfen, wie wir es angehen wollen. Die Ortsbegehung findet mit Dackel Fips statt.

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Sockelblende unter der Küche entfernen, den Dackel unter die Schränke schicken und suchen lassen.

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Fips gibt laut und zeigt an, dass er „am Wild“ ist. In allen Ausziehschubladen, in die er hinein kann, sucht er eifrig und bestätigt die Ratte.

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Dass Fips kein Problem mit Enge hat wussten wir. Schließlich ist er ausgebildeter Bauhund. Der Plan wird wie vermutet umgesetzt und nach kurzer Zeit ist die Ratte in der Falle.

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Gewundert haben wir uns, dass es eine Farbratte war. Aber, wenn in der Nachbarschaft Zuchtratten gehalten werden und offenbar entkommen können? Kein Wunder! Aber auf jeden Fall äußerst kritisch!

Einer der Enkel, der gerade zu Besuch war, fragte die Oma: „Was bedeutet eigentlich dieses „…und Partner“?“ „Da ist sicher der Dackel mit gemeint.“